Oberschule nimmt den Betrieb auf Nachmittagsangebote für Schüler bleiben bestehen

jp Neuenkirchen. Für die Schüler beginnt die Schule erst wieder am Donnerstag. Die Lehrer der Neuenkirchener Oberschule trafen sich aber bereits am Montag wieder im Schulgebäude, denn für sie stand eine Lehrerfortbildung auf dem Programm. Für Schulleiter Ernst-August Schulterobben fiel der Urlaub noch kürzer aus, denn durch die Umstellung von Haupt- und Realschule auf Oberschule blieben ihm gerade zwei Wochen in den Sommerferien, um richtig auszuspannen.
Bereits im Vorfeld hatte sich eine Planungsgruppe, der neben sieben Pädagogen der bisherigen Haupt- und Realschule je ein Eltern- und ein Schülervertreter sowie ein Mitarbeiter der Samtgemeinde angehörten, mit der Organisation der Alltagsgestaltung in der Anfangsphase auseinandergesetzt. „Unser Schulträger kommt uns sehr entgegen“, zeigte sich Schulterobben erfreut in Sachen Ausstattung der Oberschule.
Einig war sich die Planungsgruppe, an der offenen Ganztagsschule festzuhalten. So wird es am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag weiterhin in den Nachmittagsstunden Angebote für die Schüler geben. Montags und freitags endet der Unterricht bereits um 12.50 Uhr. Dann haben die Schüler bereits sechs Schulstunden hinter sich, denn der Gong zur ersten Stunde erklingt bereits um 7.30 Uhr.
Und am kommenden Donnerstag ertönt er erstmalig auch für die Neuenkirchener Oberschüler. 34 Schüler werden es sein, die in zwei Klassen unterrichtet werden. Es erfolgt aber keine Differenzierung wie früher in Haupt- und Realschüler, vielmehr wird in der Oberschule Neuenkirchen jahrgangsbezogen unterrichtet – mit Fachleistungsdifferenzierung. Spätestens nach einem halben Jahr wird nach den gerade frisch aus Hannover eingetroffenen „curricularen Vorgaben“ in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik aufgeteilt in Grund- und Erweiterungskurs. Für Schulterobben liegt der Vorteil der Oberschule in der Durchlässigkeit, die Spätstartern bessere Chancen ermöglicht als die Haupt- und Realschule.
Unterricht für Haupt- und Realschüler wird es in den kommenden fünf Jahren aber parallel weiter geben, denn die sind ja noch ab der sechsten Klasse vorhanden. Und so gab es bei der Erstellung des Stundenplans für das neue Schuljahr in Neuenkirchen viel Arbeit, denn schließlich gilt es da wieder andere Vorgaben zu berücksichtigen als bei der Oberschule, die auch in Ankum und Bersenbrück startet..

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